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Zwei Tage Beachvolleyball im Streitseebad Kölleda
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- Erstellt: Sonntag, 06. September 2026 18:21
- Geschrieben von kludwig

Am Wochenende des 29. und 30. August stand das Streitseebad Kölleda ganz im Zeichen des Beachvolleyballs. An zwei Tagen wurden mit dem Quattro Mixed Beach und dem Duo Mixed Beach gleich zwei Turniere ausgetragen. Das traditionsreiche Freibad, das 2022 nach umfangreicher Sanierung wiedereröffnet wurde und seitdem auch als Ort für sportliche Aktivitäten dient, bot dafür die passende Kulisse. Insgesamt gingen dabei 10 Mannschaften im Quattro und 15 Teams im Duo an den Start. Bevor es in die entscheidenden K.-o.-Spiele ging, mussten sich alle Teilnehmer zunächst in mehreren Vorrunden im Schweizer System beweisen.
Quattro Mixed: Fünf Runden bis zur K.-o.-Phase
Beim Quattro Mixed starteten zehn Mannschaften in das Turnier. In der Vorrunde wurden fünf Runden nach dem Schweizer System gespielt. Dabei treffen im weiteren Turnierverlauf möglichst Mannschaften mit vergleichbarer bisheriger Bilanz aufeinander. So konnten alle Teams mehrere Spiele bestreiten, bevor die besten acht Mannschaften in die K.-o.-Runde einzogen.
Dort setzte sich im Viertelfinale „Weiß ich nicht“ mit 21:12 gegen die Schellerfalle durch. „Beachen mit de Papi“ gewann mit 21:16 gegen die Schellluschen, während „Groß u. Artig“ mit einem 21:18 gegen Netzwerkfehler das Halbfinale erreichte. Die Erfurter Beachsocken komplettierten nach einem knappen 21:19 gegen die Ballermöven das Feld der letzten Vier.
In den beiden Halbfinals gab es dann jeweils dasselbe Ergebnis: „Weiß ich nicht“ bezwang die Erfurter Beachsocken mit 21:15, während sich „Beachen mit de Papi“ ebenfalls mit 21:15 gegen „Groß u. Artig“ durchsetzte.
Im Spiel um Platz drei behielt „Groß u. Artig“ gegen die Erfurter Beachsocken die Oberhand. Im Finale trafen schließlich „Weiß ich nicht“ und „Beachen mit de Papi“ aufeinander. „Weiß ich nicht“ entschied das Endspiel für sich und sicherte sich damit den Turniersieg.
Das Podium beim Quattro Mixed lautete somit: 1. Weiß ich nicht, 2. Beachen mit de Popi, 3. Groß u. Artig. Die Erfurter Beachsocken belegten Rang vier.

3. Platz: Groß und Artig

2. Platz: Beachen mit de Papi

1. Platz: Weiß ich nicht
Duo Mixed: 15 Teams und ein ungewöhnliches „Team X“
Beim Duo Mixed am Sonntag war das Teilnehmerfeld mit 15 Mannschaften noch größer. Die Vorrunde bestand hier aus vier Runden im Schweizer System. Die ungerade Anzahl an Teams stellte die Organisatoren allerdings vor eine kleine Herausforderung: In jeder Runde hätte eigentlich eine Mannschaft ein Freilos erhalten.
Stattdessen entschied man sich für eine ebenso einfache wie unterhaltsame Lösung. Für jede Vorrunde wurde ein „Team X“ ausgelost, das die Teilnehmerzahl auf 16 ergänzte. So musste niemand wegen eines Freiloses zuschauen. Die zunächst pragmatische Lösung entwickelte sich im Verlauf des Turniers zu einer witzigen Besonderheit, die bei Spielern und Zuschauern für zusätzliche Unterhaltung sorgte.
Auch sportlich hatte das Duo-Turnier eine ungewöhnliche Geschichte zu bieten. Leo war ursprünglich gemeinsam mit Hugo gestartet. Doch bereits im ersten Spiel verletzte sich Hugo und musste das Turnier vorzeitig beenden. Für Leo hätte das normalerweise ebenfalls das Aus bedeutet.
Doch Luis sprang ein und spielte das Turnier fortan gemeinsam mit Leo weiter. Das Besondere daran: Luis war bereits mit Bruno als eigenes Duo im Teilnehmerfeld vertreten. Er nahm damit faktisch zweimal am selben Turnier teil – und das ausgesprochen erfolgreich.
Nach den vier Vorrunden ging es für die besten acht Teams in die K.-o.-Phase. Leo und Luis gewannen ihr Viertelfinale mit 21:19 gegen Jörg und Marie. Marco und Tina bezwangen Natalie und Timo mit 21:18. Luis und Bruno erreichten mit einem 21:19 gegen Ronny und Rina ebenfalls das Halbfinale. Artur und Lillie komplettierten mit einem 21:19 gegen Lotta und Lars die Runde der letzten Vier.
Damit entstand allerdings eine Situation, die sich nach Hugos verletzungsbedingtem Ausscheiden kaum jemand hätte ausdenken können: Luis hatte mit beiden seiner Teams das Halbfinale erreicht. Da die Halbfinals parallel gespielt werden mussten, konnte er unmöglich für beide Mannschaften antreten.
Kurzerhand half Ronny aus und trat im ersten Halbfinale an der Seite von Leo an. Leo und Ronny gewannen mit 21:17 gegen Artur und Lillie. Gleichzeitig trat Luis mit seinem ursprünglichen Partner Bruno gegen Marco und Tina an. Dort mussten sich Luis und Bruno mit 16:21 geschlagen geben.
Im Spiel um Platz drei waren Luis und Bruno wieder erfolgreich und besiegten Artur und Lillie mit 21:15. Damit sicherten sie sich den dritten Platz.
Für das Finale kehrte Luis schließlich an die Seite von Leo zurück. Dort warteten Marco und Tina, die sich über den gesamten Turniertag bis ins Endspiel gespielt hatten. In einem knappen Finale setzten sie sich mit 21:19 gegen Leo und Luis durch und holten den Turniersieg.
Damit belegten Marco und Tina den ersten Platz, gefolgt von Leo und Luis auf Rang zwei sowie Luis und Bruno auf Rang drei. Artur und Lillie wurden Vierte.
3. Platz: Luis und Bruno

2. Platz: Luis und Leo

1. Platz: Tina und Marco

Platz 1-3: v.l.n.r. Leo, Luis, Tina, Marco, Bruno
